Vom Siegerland bis nach Lahnstein am Rhein

Die Lahn ist vielleicht nicht gerade der längste Fluss in Deutschland. Aber dafür hat die Lahn so einige andere Vorzüge, die man sich am besten auf dem Lahntalradweg anschauen kann. Schließlich bekommt man auf diesem Fernradweg viel geboten. Von Natur über schöne Dörfer und Städte bis hin zu einer gesunden Bewegung ist auf den insgesamt 245 Kilometer langem Lahntalradweg somit eigentlich alles drin, was man braucht, um sich zu erholen und neue Kraft zu tanken. Da dieser Fernradweg auch nicht ganz so lang ist, lässt er sich auch gut aufteilen und in beispielsweise vier Etappen ganz einfach befahren.

Gestartet wird natürlich an der Quelle

Wer auf einem Fernradweg unterwegs sein möchte, der seinen Namen von einem Fluss hat, der muss eigentlich auch von der Quelle bis zur Mündung den Radweg befahren. Schließlich erlebt man nur auf der gesamten Strecke entlang des Flussverlaufs alles, was ein solcher Fernradweg zu bieten hat. Der Lahntalradweg beginnt an der Lahnquelle im Siegerland, genauer gesagt am Lahnkopf bei Netphen. Und von da aus schlängelt sich der Fluss dann langsam in Richtung Rhein, den er dann bei Lahnstein erreicht. Bis dahin gibt es aber viel zu erleben. Auf der ersten Etappe geht es von der Quelle entlang der Lahn bis nach Marburg. Schon dort ist der erste richtige Punkt erreicht, um auch etwas Sightseeing zu machen. Schließlich ist Marburg schon eine sehr reizvolle Stadt. Von Marburg aus geht es dann auf der zweiten Etappe weiter nach Wetzlar. Auf dem Weg dorthin durchquert man auch Gießen, wo man natürlich auch einen kleinen Stopp einlegen sollte. Die dritte Etappe führt dann von Wetzlar nach Limburg an der Lahn und hat sowohl von den Ortschaften her als auch landschaftlich ebenfalls einiges zu bieten. Auf der letzten Etappe geht es dann weiter nach Lahnstein, wo man dann zusehen kann, wie die Lahn in den Rhein mündet.

Mit dem Fahrrad auf dem Lahntalradweg